Geldscheine kleben an Ampeln
Das Geld liegt auf der Straße... oder klebt an Ampeln, Laternen oder Bushaltestellen. In Köln, Moers, Duisburg, Nürnberg und Zwickau kann man demnächst tatsächlich in der Innenstadt Scheine finden und die sind bares Geld wert, nämlich bis zu eintausend Euro. Jeder Suchende, der einen Schein mit der Aufschrift: "Holen Sie sich mit Ihrem Code Ihren Gewinn ab" findet, kann den einlösen.
Klar, dass sich dahinter eine Marketing Aktion verbirgt, die sich Robert und Horst von den Münchner webguerillas ausgedacht haben. Und damit wirbt die Citibank für das Angebot "Money to go"- ein einfacher, schneller Kredit zum Mitnehmen.
Statt des Kredits hätte ich lieber Bares, aber ich lebe nun mal in Düsseldorf...
Die Marketing-Idee gefällt mir und ist allemal besser, als jede langweilige Anzeige.
Klar, dass sich dahinter eine Marketing Aktion verbirgt, die sich Robert und Horst von den Münchner webguerillas ausgedacht haben. Und damit wirbt die Citibank für das Angebot "Money to go"- ein einfacher, schneller Kredit zum Mitnehmen.
Statt des Kredits hätte ich lieber Bares, aber ich lebe nun mal in Düsseldorf...
Die Marketing-Idee gefällt mir und ist allemal besser, als jede langweilige Anzeige.
ewiegand - 3. Sep, 11:46
692 mal gelesen
7 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
wvs - 4. Sep, 00:01
Hallo Frau Wiegand .... !
Was die Idee für die Aktion angeht stimme ich sicher mit Ihnen überein: Toll!
Nur leider:
Dies ist wieder ein Beispiel für unkritischen Umgang mit den Auftraggebern - frei nach dem Motto "pecuniam non olet!" - denn die Citibank ist es doch wohl, die versucht mit überteuerten Kreditsicherungs-Policen (aus dem eigenen Hause, versteht sich) die gesetzlichen Bestimmungen über WUCHER und Wucherzinsen in "D" zu umgehen ....
Zwar mag das Vorgehen auf der Werbeseite/Marketingseite "innovativ" sein, um jedoch "akzeptabel" zu sein fehlt - leider - die moralisch-ethische Untermauerung.
Nur leider:
Dies ist wieder ein Beispiel für unkritischen Umgang mit den Auftraggebern - frei nach dem Motto "pecuniam non olet!" - denn die Citibank ist es doch wohl, die versucht mit überteuerten Kreditsicherungs-Policen (aus dem eigenen Hause, versteht sich) die gesetzlichen Bestimmungen über WUCHER und Wucherzinsen in "D" zu umgehen ....
Zwar mag das Vorgehen auf der Werbeseite/Marketingseite "innovativ" sein, um jedoch "akzeptabel" zu sein fehlt - leider - die moralisch-ethische Untermauerung.
ewiegand - 4. Sep, 02:35
Witzig...
Lieber Herr wvs: Ich habe nicht über das moralisch-ethische Verhalten der Citibank geschrieben, auch nicht über Wucher-Kredite, sondern einfach nur über eine Marketing-Aktion, die ich witzig finde. Mehr nicht! Die Citibank ist kein Auftraggeber, ich habe noch nicht mal ein Konto bei denen und einen Kredit will ich auch nicht.
wvs - 4. Sep, 22:57
Sehen Sie, ....
das ist ein Beispiel für "Blauäugigkeit":
Die Idee - das sagte ich - ist gut.
Die Auftraggeber sind es nicht.
[Im Übrigen hatte ich auch nicht vermutet, daß die Bank Sie beauftragt hat - eher das Werbeunternehmen].
Das benannte Werbeunternehmen hat sich für Geld (= Einkommen) entschieden, anstatt moralisch zu handeln und nicht noch mehr - nichtsahnende, arglose - Kunden für das Institut zu gewinnen.
"Erst kommt das Fressen und dann die Moral" - B. Brecht hatte wohl Recht. Leider.
Die - aus meiner Sicht - richtige, moralische, ethisch korrekte Lösung wäre gewesen, einen Auftrag von diesem Auftraggeber abzulehnen .... !
Die Idee - das sagte ich - ist gut.
Die Auftraggeber sind es nicht.
[Im Übrigen hatte ich auch nicht vermutet, daß die Bank Sie beauftragt hat - eher das Werbeunternehmen].
Das benannte Werbeunternehmen hat sich für Geld (= Einkommen) entschieden, anstatt moralisch zu handeln und nicht noch mehr - nichtsahnende, arglose - Kunden für das Institut zu gewinnen.
"Erst kommt das Fressen und dann die Moral" - B. Brecht hatte wohl Recht. Leider.
Die - aus meiner Sicht - richtige, moralische, ethisch korrekte Lösung wäre gewesen, einen Auftrag von diesem Auftraggeber abzulehnen .... !
ewiegand - 5. Sep, 00:00
Bin nicht blauäugig,
sondern weiß, dass der Auftrag eine andere Agentur übernommen hätte. Siehe Brecht. ... Ich kenne die webguerillas nicht und wenn ich sie kennen würde, hätte ich vermutlich auch über sie geschrieben.
Trotzdem: Wir kommen wir uns näher...
Genau aus den moralisch-ethischen Gründen habe ich viele Aufträge in der Vergangenheit abgelehnt, weil ich nicht käuflich bin und weil es mir wichtig ist, dass ich in den Spiegel gucken kann. Das bedeutet in letzter Konsequenz sehr viel weniger Geld zu verdienen, als ich verdienen könnte. Dennoch bin ich davon weg, die Welt zu verbessern und mit erhobenen Zeigefinger auf die zu zeigen, die nicht moralisch handeln.
Und übrigens: Vermutlich haben Sie immer noch ein komplett falsches Bild von dem was ich mache und wie ich es mache. Finde es trotzdem gut, dass Sie die Auseinandersetzung suchen, auch wenn ich Sie schon mehr als einmal verdammt habe!
Trotzdem: Wir kommen wir uns näher...
Genau aus den moralisch-ethischen Gründen habe ich viele Aufträge in der Vergangenheit abgelehnt, weil ich nicht käuflich bin und weil es mir wichtig ist, dass ich in den Spiegel gucken kann. Das bedeutet in letzter Konsequenz sehr viel weniger Geld zu verdienen, als ich verdienen könnte. Dennoch bin ich davon weg, die Welt zu verbessern und mit erhobenen Zeigefinger auf die zu zeigen, die nicht moralisch handeln.
Und übrigens: Vermutlich haben Sie immer noch ein komplett falsches Bild von dem was ich mache und wie ich es mache. Finde es trotzdem gut, dass Sie die Auseinandersetzung suchen, auch wenn ich Sie schon mehr als einmal verdammt habe!
wvs - 5. Sep, 09:29
Schätzen Sie sich glücklich, werte Frau Wiegand ....
denn wieviel schlimmer wären Sie dran, wenn Sie mit mir verheiratet wären .... ;c)
Sie haben aber Recht:
Es kann nicht genug Menschen geben, die sich nicht korrumpieren lassen.
Weiter so!
Sie haben aber Recht:
Es kann nicht genug Menschen geben, die sich nicht korrumpieren lassen.
Weiter so!
ewiegand - 5. Sep, 20:11
Wenn ich endlich Ihren
Namen wüsste, würde ich Sie gerne persönlich anreden. Nun habe Sie mich lange "provoziert" und ich muss gestehen, dass ich wirklich viel gelernt habe, aber jetzt wollen wir doch nicht versteckt flirten, oder? :-)
wvs - 7. Sep, 23:28
Schauen Sie ....
doch bitte 'mal in ihrer Mailbox nach ....
[info@innovativ-in.de]
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