Freinsheim: Die Entdeckung der LOHAS
„Hier könnte ein richtiger LOHAS Ort entstehen“, hat mein Lieblingsmensch gesagt. Stimmt! Wir haben am Wochenende einen energievollen Ort entdeckt, romantisch, eine Idylle wie aus dem Bilderbuch: Freinsheim an der Weinstraße in der Pfalz ist ein zauberhaftes Städtchen, mit kleinen Manufakturen, Handwerksbetrieben und schönen Geschäften.
Zum Beispiel Rosemarie Pausch. Die 68-jährige pflückt und sammelt Früchte: Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren, Hagebutten, Johannesbeeren. Und sie schnibbelt Rhabarber, Orangen und Quitten und verarbeitet sie zu Konfitüren und Gelees. Sie hat sich in einem Hinterhof einen kleinen Laden eingerichtet und hier verkauft sie ihre Marmeladengläser.

„Die Rezepte stammen von der Oma“, erzählt sie – alles handgemacht. „Für die Verschlüsse nehme ich alte Blusen oder Röcke."Seit dem Tod ihres Mannes, sind Marmeladen ihr Hobby. Obwohl die Marmelade viel mehr Wert ist, nimmt sie gerade mal 2 Euro für ein Glas.


Aber nicht nur die selbstgemachte Marmelade ist ihr Stolz. Sie zeigt uns im Garten ihre Araukarie. Damit der chilenische Baum hier gedeiht, hat sie den Baum über 30 Jahre im Winter verpackt. Und jetzt trägt die Araukarie die ersten Früchte. 30 Jahre einen Baum hegen und pflegen und darauf warten, dass er blüht. Da steckt eine gehörige Portion Liebe zur Natur dahinter, oder?

Eine Schritte weiter entdecken wir den Buschhof - Kunst und Slowfood unter einem Dach. Der Künstler Volker Kuehnemund bietet neben Biowein, Olivenöl und Schokolade seine Kunstwerke ein.

Könnte jetzt noch stundenlang über unser Romantik-Wochenende erzählen und mein Schatz hat natürlich auch wieder ganz viele schöne Fotos gemacht, aber was erzähl ich? Einfach selbst hinfahren...
Zum Beispiel Rosemarie Pausch. Die 68-jährige pflückt und sammelt Früchte: Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren, Hagebutten, Johannesbeeren. Und sie schnibbelt Rhabarber, Orangen und Quitten und verarbeitet sie zu Konfitüren und Gelees. Sie hat sich in einem Hinterhof einen kleinen Laden eingerichtet und hier verkauft sie ihre Marmeladengläser.

„Die Rezepte stammen von der Oma“, erzählt sie – alles handgemacht. „Für die Verschlüsse nehme ich alte Blusen oder Röcke."Seit dem Tod ihres Mannes, sind Marmeladen ihr Hobby. Obwohl die Marmelade viel mehr Wert ist, nimmt sie gerade mal 2 Euro für ein Glas.


Aber nicht nur die selbstgemachte Marmelade ist ihr Stolz. Sie zeigt uns im Garten ihre Araukarie. Damit der chilenische Baum hier gedeiht, hat sie den Baum über 30 Jahre im Winter verpackt. Und jetzt trägt die Araukarie die ersten Früchte. 30 Jahre einen Baum hegen und pflegen und darauf warten, dass er blüht. Da steckt eine gehörige Portion Liebe zur Natur dahinter, oder?

Eine Schritte weiter entdecken wir den Buschhof - Kunst und Slowfood unter einem Dach. Der Künstler Volker Kuehnemund bietet neben Biowein, Olivenöl und Schokolade seine Kunstwerke ein.

Könnte jetzt noch stundenlang über unser Romantik-Wochenende erzählen und mein Schatz hat natürlich auch wieder ganz viele schöne Fotos gemacht, aber was erzähl ich? Einfach selbst hinfahren...
ewiegand - 16. Jun, 16:31
436 mal gelesen
2 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
wvs - 16. Jun, 23:34
Wie man erkennt ....
gibt es noch Menschen in unserem Land die nicht den schnöden 'profit' als Lebensziel haben, sondern auf Zufriedenheit und Qualität eingepolt sind .... diese Ecke von Deutschland ist wahrscheinlich auf einem - finanziell - niedrigem Niveau glücklicher als manche Großstadtyuppies an den Orten die alles Glück verheißen ....
ewiegand - 19. Jun, 12:14
Es ist doch ein gutes Zeichen,
dass es Menschen gibt, die auf Qualität setzen und wie Frau Pausch ihre Marmelade mit Liebe und Herzblut herstellen. War ich an dem Wochenende nun besonders glücklich oder verstehen es die Pfälzer tatsächlich das Leben mehr zu genießen? Vermutlich trifft Letzeres zu...

Trackback URL:
http://querdenken.twoday.net/stories/4997232/modTrackback