Lobeshymne

Mittwoch, 16. April 2008

Treu bleiben!

Friseure, Steuerberater und Ärzte sind Menschen des Vertrauens. Wenn ich mit der Dienstleistung zufrieden bin, empfehle ich sie gerne weiter und natürlich bin auch eine treue Kundin. Nur neulich bin ich mal fremd gegangen, weil ich etwas Neues probieren wollte.
Obwohl ich inzwischen längst zu meinem Friseur zurück gekehrt bin, erhielt ich heute eine Karte, die mich schmerzlich an meinen Ausrutscher erinnerte. Schrieb man mir doch, dass man mich sehr vermisst: Und:"Ein kleines Geschenk wartet auf Sie!"

Frisoer


Für die nette Idee zur Kundenbindung gratuliere ich dem Düsseldorfer Hairstylisten Wüster&Friends. Fast wäre ich noch mal schwach geworden.... Ob man mir verzeiht, dass ich treu bleibe?
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Sonntag, 18. März 2007

Service-Geste

Meine gesamte Wohnung muss renoviert werden. Nun war gerade der Malermeister zur Vorbesichtung da, hat mir innerhalb kürzester Zeit das Angebot geschickt und hat mich jetzt mit einem kleinen, aber netten Service vorab überzeugt.
Der Malerbetrieb Leßke hat direkt einen frankierten Briefumschlag mit samt Adresse für die Bestätigung des Auftrags dazu geschickt.

Hat mir gefallen: Kleine Geste, große Wirkung!
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Dienstag, 10. Oktober 2006

Mercedes Grenzgänger

Um ein neues Auto in Verbindung mit außergewöhnlichen Menschen zu bringen, hat sich Mercedes etwas ausgedacht: Für die CLS Klasse verschickt der Autohersteller ein Buch mit dem Titel ""PASSIONists - 5 Begegnungen mit leidenschaftlichen Grenzgängern.
Darin werden fünf Personen vorgestellt: Jean Alesi (Rennfahrer und Winzer), Gerd Bulthaup (Küchen), Paola Navone Designerin), Heston Blumenthal (Bio Star Koch) und Werner Knipser (Winzer aus der Pfalz).

Das Buch ist aufwendig gemacht: Eindrucksvolle Fotos, ein tolles Layout und gute Interviews auf 150 Seiten. Das Buch hat der Mercedes Chefdesigner Peter Pfeiffer herausgegeben. In einem Brief an die Kunden schreibt er: "Ich möchte herausfinden, was das für Menschen sind, die Leidenschaft zum Kompass ihres Lebens gemacht haben, was sie sind - und auch, was sie unterscheidet!"
Ludger Freese gehört zu den Glücklichen, der die Grenzgänger erhalten hat und er ist davon angetan, dass Mercedes seine Kunden mit einem solchen Buch begeistert. Ob er sich nun einen CSL kauft?
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Samstag, 30. September 2006

Fastfood ade!

Was sind Hamburger und Pommes gegen ein Essen, dass den Gaumen kitzelt? Wäre da nicht der Preis... Für (junge)Gourmeteinsteiger hat sich deshalb Burghard Schork vom Restaurant Friedrich von Schiller in Bietigheim-Bissingen etwas einfallen lassen. Um heute Stammgäste von morgen anzulocken, bietet er das „U 30-Menü“, an. Das dreigängige Überraschungsmenü kostet eben 30 Euro. Dazu werden zwei Gläser Wein, eine Karaffe Wasser und zum guten Schluss eine Kaffeespezialität serviert. Bin voll des Lobes!
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Samstag, 2. September 2006

Telekom will führender Dienstleister werden

"Telekom will Europas Nummer eins beim Gewinn werden," titelt heute die FAZ.NET. Um das Tief zu überwinden, hat Vorstandsvorsitzender Kai-Uwe Ricke ein Programm mit sieben Punkten vorgelegt. Und jetzt kommts:

"Beim SERVICE hat sich die Telekom zum Ziel gesetzt, 2008 der führende Dienstleister der Branche zu werden. Dann will sie acht von zehn Kundenanliegen im ersten Anlauf erledigen."

Zu schön, um wahr zu sein, oder?
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Donnerstag, 31. August 2006

125 Jahre Langeweile

Gerade fahre ich nichtsahnend über die Schadowstraße (Für Auswärtige: am Rande der Düsseldorfer Innenstadt gelegen) und siehe da, an der Karstadt-Filiale prangt ganz groß die Botschaft: 125 Jahre Karstadt - Feiern Sie mit !
Gespannt wie ein Flitzebogen beeile ich mich, noch eben mal reinzuschauen, und ein bisschen mit zu feiern...
Und dann erwarteten mich:

Ein Herr im schwarzen Anzug mit goldener Schärpe mit dem Aufdruck "Ich bin für Sie da" - oder so ähnlich...

Das Angebot in der Liesegangstraße in eine Kutsche zu steigen...

Das Angebot von netten Hostessen eine Rose überreicht zu bekommen...

Jede Menge goldener Deko-Elemente mit dem Hinweis 125 Jahre Karstadt...

Und ein Glas Sekt für einen Euro am Stehtisch in der Elektroabteilung !

Faszinierend ! - Und wen soll das bitteschön vom Hocker reißen ? Ein Bisschen mehr Kreativität hätten man doch schon investieren können, oder ?

Wie wär`s, z.B. damit mal alle Preise auf 125 % zu setzen oder jeden 125. Kunden vom Hausdetektiv abführen zu lassen, oder 125 Stinkbomben im Haus zu verstecken oder alle 125 Minuten Freibier in der Kindermodeabteilung auszuschenken...

Lasst uns doch mal sammeln liebe Querdenker und Querdenkerinnen und unsere geballte Kreativität der Firma Karstadt zur Verfügung stellen. Vielleicht bekommen wir dann ja 125 wertvolle Warengutscheine geschenkt oder 125 neue Jobs in der Marketingabteilung !?

Ich geh jetzt auf jeden Fall wieder feiern.
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Mittwoch, 12. Juli 2006

Ein Hotel-Sommernachtstraum!

In vielen Hotels hat man ein Deja-vu Erlebnis. „Hier warst Du schon mal!“ Kleine und feine Häuser unterscheiden sich von den Hotelketten durch individuellen Service und einer heimelige Atmosphäre.

Köstliches Dessert
Genau darum geht es: Gestern Abend haben Antje Plöger
und ich zunächst das Düsseldorfer Restaurant km 747 besucht. Die Krönung des köstlichen Essens - das Dessert: Crème Brûlée mit Obstsalat und Joghurtsorbet. Ein Genuss! Und unbedingt zu empfehlen.

Klein, aber oho!
Das Lokal gehört zu einem kleinen schnuggeligen Hotel. (Die Website spiegelt leider nicht die einmalige Atmosphäre des Hauses wieder.) Der Ashley's Garden liegt mitten in einem ruhigen Villenviertel und doch nah an der Düsseldorfer Messe und dem Flughafen.
Jedes Zimmer ist individuell im Laura-Ashley-Stil eingerichtet - ein gelungene Landhausatmosphäre mit vielen kleinen Details.

Der Garten ist der Hit!
Hinter dem Hotel Eingang verbirgt sich ein riesengroßer Garten, bei dem sich vermutlich kein Gast den Satz verkneifen kann: "Ohh, wie schön!" Kleine Inseln, überdachte Couchecken, Grillplätze, Liegen, Sonnenschirme und ein kleiner Pool laden zum Verweilen ein.

antje Wir haben gestern Abend mit dem Hotelchef Bernd Krewerth Wein getrunken, erzählt und einen schönen, lauen Sommerabend genossen. "Wir kommen wieder!" Das haben Antje und ich versprochen. Wir wollen den Sommernachtstraum wiederholen, aber pssst, das ist noch ein Geheimnis....
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Sonntag, 25. Juni 2006

Lächeln für die Kunden: Tante Emma auf türkisch

Einst stützten sie als Gastarbeiter die deutsche Wirtschaft – jetzt machen sich immer mehr Türken selbstständig. Bestes Beispiel liefert die Familie Dikel. Vor zwei Jahren haben sie in dem Düsseldorfer Stadtteil Flingern ihr Feinkostgeschäft eröffnet. Obst, Gemüse, Fleisch, Geflügel prangt über dem Firmennamen am Schaufester, klingt zu lapidar, denn das Angebot ist umfangreich und außergewöhnlich. Da duftet es nach frischen Kräutern wie Rosmarin, Thymian oder Zitronengras. Neben dem gängigen Obst, locken exotische Früchte wie Papayas, Rambutan oder Drachenfrüchte, gibt es frischen Spinat, Ginseng oder Fenchel oder an der Salattheke findet man Meeresfrüchte, eingelegte Oliven oder Tzaziki.

geschaeft

Türkische Landsleute kaufen hier Tee, Brot oder Olivenöl, aber vor allem deutsche Kunden lieben das Feinkostparadies – das Geschäft brummt. Vielleicht liegt es daran, dass sie ein Stückchen Urlaubsstimmung verbreiten?

Freundlichkeit, die sich auszahlt
Der eigentliche Erfolg basiert auf einem einfachen Rezept: Die Familie Dikel ist freundlich, aufmerksam und zuvorkommend. Da ein Plausch, hier ein freundliches Wort und immer eine persönliche Begrüßung. Was wir verlernt haben, beherrschen sie aus dem Effeff. Die türkischen Händler bieten besten Service. "Wer ein Geschäft aufmacht, muss dienen", sagt Mama Hatice Dikel lächelnd. Das sei doch selbstverständlich. Und deshalb ist kein Wunsch lästig. Sie laufen für den Kunden in die hinterste Ecke des Geschäfts, sie beraten, empfehlen, geben Tipps und verraten Rezepte.

geschaeft-ii

Bester Service
Arbeiten nach Stechuhr? Wenn noch aufgeräumt wird, das Geschäft aber eigentlich schon geschlossen hat, wird der Kunde selbstverständlich bedient. Portemonnaie vergessen? Kein Problem, „dann zahlen Sie morgen“. Etwas liegen gelassen? Sie bekommen es garantiert zurück, weil Mama Dikel weiß, dass sich Ehrlichkeit auszahlt. Hier und da gibt es einfach Rabatte oder der Metzger Ibrahim Kasma (ein Marokkaner, der hier einen Arbeitsplatz gefunden hat) bietet das Lammfleisch zum Sonderpreis an. An der Kasse wird auch mal die Summe zu Gunsten des Kunden abgerundet.

Dienen ist keine deutsche Tugend
Was ist dagegen ein kalter anonymer Supermarkt, in dem uns mürrische Verkäufer bedienen? Wir alle suchen ein Stück Geborgenheit, Wertschätzung und Respekt – genau das bietet das türkische Feinkostparadies. Und das Geschäft funktioniert, weil die gesamte Familie anpackt, mit arbeitet und dient. Sie ahnen vielleicht, dass ich in dem Geschäft Stammkundin bin. Schön, dass es Geschäfte wie Dikel gibt und gleichzeitig ist es beschämend festzustellen, dass Freundlichkeit und guter Service nicht unbedingt eine deutsche Tugend ist.
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Samstag, 27. Mai 2006

Dickes Lob für Saturn!

Uch! Erhalte ich doch glatt eine SMS von Saturn. "Liebe Kundin, Ihr Ersatzteil liegt zur Abholung bereit." Kostet xx Euro.

Obwohl mir der Verkäufer angekündigt hattte, dass eine SMS geschickt wird, sobald meine Bestellung eingetrudelt ist, hatte ich nicht daran geglaubt. Die Überraschung ist geglückt: Toller Service, dickes Lob an Saturn!
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